So kann Radfahren sein – 40 erlebten den Unterschied

40 Radfahrerinnen und Radfahrer waren der Einladung der SPD-Ortsvereine Neuwerk und Volksgarten gefolgt, ein Stück entlang des geplanten und ein Stück auf dem bestehenden Radschnellweg Mönchengladbach – Krefeld zu fahren.

Nachdem Bezirksvorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurer die Idee der Fortführung dieses Weges vom ehemaligen Bahnhof Neersen über die ehemalige Bahnstrecke in die Gladbacher Innenstadt vorgestellt hatte, erläuterte der Landtagsabgeordnete Hans-Willi Körfges die Förderansätze der Landesregierung zu Radschnellwegen.

Dann ging es auf die Strecke. Organisator Robert Dreßen: „Die Teilnehmer haben eindrucksvoll den Unterschied erfahren, sich am rumpelnden Straßenrand einer Innenstadt mit drängelnden Autos auseinanderzusetzen oder komfortabel auf einer eigenen Fahrradstraße sicher und unbeschwert das Fahrrad laufen zu lassen.“

Bei der Pause auf halber Strecke, wo die Landtagsabgeordnete Angela Tillmann und Ratsherr Ralf Horst die Teilnehmer mit Getränken versorgten, und nach der Rückkehr beim anschließenden Beisammensein in der AWO Neuwerk waren sich die Teilnehmer einig: Solche eigenständigen Fahrradtrassen sind kein überflüssiger Luxus, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil des Netzes, wenn man Radverkehr auch für den Alltag attraktiv machen will.